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19. Oktober 2017


SOLO TOGETHER
Multimedia-Künstlerin Paula Crown entwirft fünf Liftticket-Motive für Aspen Snowmass

„Art in Unexpected Places“, so nennt sich eine erfolgreiche Initiative der Aspen Skiing Company, bei der Urlauber in Aspen und Snowmass gezielt auch außerhalb des gewohnten Rahmens Kunst entdecken können – auf ihrem Liftticket zum Beispiel. Jahr für Jahr zieren die Werke eines anderen Künstlers die Liftkarten. In der Wintersaison 2017/18 ist es die in Chicago und Aspen wohnhafte Multimedia-Künstlerin Paula Crown, die sich mit fünf Motiven verewigt – mit Ausschnitten aus ihrer skulpturalen Installation SOLO TOGETHER, die unter anderem Themen wie Umweltschutz und Konsum aufgreift.

Das zentrale Objekt in SOLO TOGETHER bildet ein zerknautschter roter Plastikbecher, der so genannte „Solo cup“. Für die Installation hat Crown 150 von diesen Bechern aus Gips geformt und von Hand bemalt – als Symbol für die typisch amerikanische Spaßkultur. Der allgegenwärtige Einwegplastikbecher soll zum Nachdenken anregen, etwa über Umweltbewusstsein, das singuläre Gefühl des Miteinanders, die Angst etwas zu verpassen und eine von Fülle und Optimismus geprägte Konsumkultur. Jedem Becher ist die Eigenschaft einer Person zugeschrieben, von der das Plastikrelikt stammen könnte, etwa „Failing Out“ oder „Keeping Up Appearances“. Die Nachbildung des zerknautschten Plastiks enthält gewissermaßen deren imaginäre individuelle und soziale Energie. Crown will die Energieübertragung darstellen, die stattfindet, wenn wir unsere Präsenz in allem, was wir anfassen, verewigen. In Hinblick auf eine neue, vom Thema Klimawandel geprägte Generation nimmt SOLO TOGETHER unsere Überreste aus Plastik und verpasst ihnen eine deutlich spürbare Schwere, die hinter dem fröhlich rotlackierten Erscheinungsbild verborgen liegt.

„Kunst bietet Raum für wichtige Gespräche“, so Paula Crown. „Bei aller Provokation erinnern uns die Becher, bewusst darauf zu achten, welche individuellen Spuren wir auf dieser Welt hinterlassen. Jeder Becher soll auch ein weiches Inneres widerspiegeln. Wir existieren in zwei verschiedenen Formen: als Individuum, aber auch als Teil einer großen Sozialsphäre.

Rot verkörpert ein Gefühl von Fröhlichkeit, steht aber zugleich für „Alarm“. Wer räumt auf, wenn die Party zu Ende ist? Wie werden wir der schieren Flut von Einwegprodukten aus Plastik Herr? Diese Herausforderung müssen wir gemeinsam angehen. Auf den Lifttickets sind abstrahierte Aufnahmen der Becherinstallation zu sehen. Sie zeigen einen Alltagsgegenstand aus einer ungewöhnlichen, neuen Perspektive.“

„Unsere langjährige Unterstützung und Kooperation mit Künstlern passt perfekt zu unseren Leitprinzipien und unserer Firmenphilosophie“, erklärt Mike Kaplan, President und CEO der Aspen Skiing Company. „Kunst ist – wie auch Skifahren – ein Ausdruck von Lebensfreude und eine Möglichkeit, die Dinge zu würdigen, die  uns auszeichnen.“

Ziel der Initiative „Art in Unexpected Places“ (ArtUP) ist es, eine Brücke zwischen Kommerz und Kultur zu schlagen. Auch das Limelight Hotel in Ketchum, Idaho, ist seit kurzem Mitglied. Zu den bisherigen Kooperationspartnern der Aspen Skiing Company zählt unter anderem das Aspen Art Museum, wo Auftragswerke international renommierte Künstler zur Schau stehen, darunter Yutaka Sone, Peter Doig, Karen Kilimnik, Jim Hodges, Carla Klein, Mamma Andersson, Mark Grotjahn, David Shrigley, Mark Bradford, Anne Collier, Takashi Murakami und, im vergangenen Jahr, Laura Owens.

Hintergrund Paula Crown:
Zum Schaffensspektrum der Multimedia-Künstlerin gehören Zeichnen, Malen, Videokunst und Bildhauerei. Wichtig sind Crown moderne Technologie, Zusammenarbeit und, in ihrem Atelier, Nachhaltigkeit. Mit Einzelausstellungen gastierte sie bereits im Aspen Institute (2013), im Dallas Contemporary (2014), in der Marlborough Gallery in New York (2015), der Goss-Michael Foundation in Dallas (2016) und der 10 Hanover Gallery in London (2017). Bereits ihre zweite Soloausstellung hatte Crown im September 2016 in der Marlborough Gallery. Darüber hinaus hat sie an der Installation „Wall-Space: The Non-Architecture of the Studio Wall” (2014) für die Expo Chicago mitgewirkt. Ihre Werke wurden auch im Rahmen diverser Gruppenausstellungen in den USA präsentiert, darunter „Contemporary Painting” (2017) am Institute of Contemporary Art am Maine College of Art; „For Freedoms”(2016) neben Hank Willis Thomas, Mickalene Thomas, Carrie Mae Weems und Titus Kaphar in der Jack Shainman Gallery in New York; „Mount Analogue“ (2016) neben Richard Prince, Sterling Ruby und Rob Pruitt anlässlich „Performance Ski“ in Aspen.
Ihren Master of Fine Arts in Malen und Zeichnen erhielt die Künstlerin 2012 am Chicagoer School of the Art Institute. Crown hat außerdem den Studiengang in wirtschaftlicher Betriebsführung an der Duke University mit magna cum laude abgeschlossen und zusätzliche Kurse zum Thema „italienischen Renaissancekunst“ absolviert. 

Hintergrund Aspen Skiing Company:
Die Aspen Skiing Company ist Betreiber der vier Skigebiete des Resorts Aspen Snowmass – Snomwass, Aspen Mountain, Aspen Highlands und Buttermilk – sowie der örtlichen preisgekrönten Ski- und Snowboardschulen. Für sein anhaltendes künstlerisches Engagement erhielt das Unternehmen 2012 den Colorado Business Committe for the Arts Impact Award, gefolgt vom Americans for the Arts Business Committee for the Arts BCA10 Award 2013.

Hintergrund Aspen Snowmass:
Das hübsche Silberminen-Städtchen Aspen im nordamerikanischen Colorado ist berühmt für seine Geschichte, sein kosmopolitisches Flair, sein legendäres Nachtleben – und natürlich für Wintersport vom Feinsten. Mitten in den Bergen gelegen, lockt die charmante Stadt aus viktorianischer Zeit mit Galerien, Bars, internationalen Restaurants und Shopping Highlights. Ein eigener Flughafen sorgt für optimale Erreichbarkeit – auch von Europa aus. Weite Pisten, abwechslungsreiches Terrain, keine Warteschlangen an den Liften, der trockene Pulverschnee, 300 Sonnentage im Jahr und das alles gepaart mit dem für die USA einzigartigen Service machen Aspen Snowmass zu einer Traumdestination für Wintersportler. Die vier Berge Aspen Mountain, Aspen Highlands, Buttermilk und Snowmass erheben sich majestätisch aus dem Roaring Fork Valley und bilden zusammen ein Skigebiet von 22 Quadratkilometern. Wintersportfans können sich hier auf über 330 markierten Pisten mit 42 Liften und in fünf Terrainparks austoben. Über 500 Kilometer perfekt präpariertes Gelände stehen den Skifahrern und Snowboardern zur Verfügung – von familienfreundlich bis extrem steil. Besonderes Highlight: Tree Skiing durch die markanten Espen. www.aspensnowmass.com

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Pressekontakt:
Julia Moser
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