Tourismus Oberbayern München

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12. September 2019


Urtypischer Genuss mit Brief und Siegel
Wo Oberbayern sein ganzes Aroma entfaltet: Zwei Guides für herbstliche Gaumenfreuden

Wie die oft noch sonnenverwöhnten Herbstwochen rund um das Erntedankfest in Oberbayern riechen und schmecken, lässt sich am besten dort herausfinden, wo die Genüsse der Region entstehen – auf den Höfen und Streuobstwiesen, in den Brauereien und Brennereien, in den Cafés und Gasthöfen zwischen Donau und Alpen. Wo diese Hotspots originärer Esskultur zu finden sind, das verraten nun gleich zwei sorgsam kuratierte Kulinarik-Guides: „100 Genussorte in Bayern“ – eine Hommage an kulinarische Traditionen und handwerklich erzeugte Lebensmittel – und „Hier schmeckt’s“ – ein 288-Seiten-Werk über Genuss und Lebensfreude in Gasthäusern, die das Qualitätssiegel „Ausgezeichnete Bayerische Küche“ tragen.      

14 Genussorte in Oberbayern: Von intakter Natur und geheimen Rezepten

Allgäuer Käse, Schrobenhausener Spargel oder Hallertauer Hopfen – viele bayerische Regionen werden unmittelbar mit einem Produkt in Verbindung gebracht, für das sie weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind. Warum das so ist und wer die Menschen hinter den Erzeugnissen sind, dem geht „100 Genussorte in Bayern“, eine Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, auf den Grund. So feiert der Reiseführer zum kulinarischen Erbe Bayerns die Erzeuger und das, was sie für Qualität und Nachhaltigkeit ihrer Lebensmittel leisten. 14 dieser Ziele verortet der Guide in Oberbayern. Da geht es zum Beispiel nach Waging am See – ein kleiner Markt eingebettet in eine idyllische Hügellandschaft im äußersten Südosten Bayerns. In der Ökomodellregion Waginger See - Rupertiwinkel haben sich rund 20 Landwirte zusammengetan um das in der Region vormals typische Ruperti-Rind erneut in ihre Zucht aufzunehmen. Die unzähligen saftigen Weiden am Waginger See sind dabei maßgeblich für die hohe Fleischqualität des regionaltypischen Rindes verantwortlich. Um die Milch der Waginger Kühe kümmern sich dagegen die Spezialisten der „Bergader Privatkäserei“. Die perfekte Ergänzung zu den Gerichten aus der Region ist das heimische Bier, die „Waginger See Hoibe“, die mit Bio-Braugerste von zwölf Bauern aus der Ökomodellregion zubereitet wird. 

Wie der Geschmack der „Wiesmahd“ in eine Flasche kommt, weiß Frater Vitalis, Chefdestillateur des berühmten Kloster Ettal. Seit dem frühen 17. Jahrhundert werden hier besondere Kräuterliköre hergestellt, für die nur die reinsten Zutaten infrage kommen. Die Rezepte werden je Generation vom Abt an nur zwei Mönche weitergegeben. Frater Vitalis stellt, neben dem herb-kräutrigen Heulikör, auch Gin- und Tee-Spezialitäten her und führt Interessierte durch die Anlage.

Von „Schuxn“, „Hasenohren“ und „Hauberlingen“ handelt der kulinarische Ausflug ins Obere Isental. Rund 40 Kilometer von München entfernt, gilt es noch als echter Geheimtipp und hat mit seiner ökologisch-regional ausgerichteten Erzeuger-Philosophie in Oberbayern schon früh eine Vorreiterrolle eingenommen. Elf Genussperlen finden Foodies hier vor – darunter zum Beispiel die junge Manufaktur „Johanna’s Senf“, die Hofkäserei „Franzl“ sowie zwei Brennereien, die mit ihren Kreationen sogar international Furore machen.

Alle weiteren Genussplätze und Infos zur Initiative unter 100genussorte.bayern.     

„Hier schmeckt’s“: Ein kulinarischer Reiseführer für Bayern

Das 288-Seiten-Werk, jüngst herausgegeben vom Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband, bietet Genuss und Gaumenfreuden. 129 ausgezeichnete Gasthäuser werden darin vorgestellt, die alle das ebenfalls vom Staatsministerium und dem DEHOGA Bayern initiierte Qualitätssiegel „Ausgezeichnete Bayerische Küche“ tragen. Wie das Schwestersiegel „Ausgezeichnete Bierkultur“ dient es als Kompass für „garantiert echt bayerische“ Genusserlebnisse. Die Betriebe zeigen, wie ansprechend regionaltypische Küchenkultur in enger Kooperation mit heimischen Landwirten umgesetzt werden kann.

Auch in Oberbayern sind zahlreiche Träger dieser beiden Auszeichnungen zu finden. So kredenzt das Klosterbräustüberl Reutberg bayerische Schmankerl zu heimischem Reutberger Klosterbier in uriger Atmosphäre und verwöhnt seine Gäste zudem mit einem beeindruckenden Ausblick auf die Berge im Tölzer Voralpenland. Nicht minder aussichtsreich ist die Terrasse des Aschbacher Hofs in Feldkirchen-Westerham. Umgeben von einem grandiosen Bergpanorama wird hier bayerische, streng saisonale Küche auf gehobenem Niveau zelebriert. Den etwas leichteren, aber nicht minder originalen Genüssen kommen Feinschmecker derweil beim „Fischer am See“ auf die Spur. Am Westufer des Chiemsees, mit eigenem Bootshafen und großer Sonnenterrasse, wird hier fangfrischer, auf Wunsch hausgeräucherter Fisch serviert.

Doch das sind nur drei von derzeit 60 „Siegel-Trägern“ in Oberbayern. Sie alle – wie auch weitere Infos zu den Richtlinien der beiden Qualitätssiegel – finden sich im kulinarischen Reiseführer „Hier schmeckt’s“ sowie unter bayerischekueche.de.

Weitere Informationen zu Oberbayern finden Interessierte unter: www.oberbayern.de

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Presskontakt:
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Stellvertr. Geschäftsführerin & Projektleiterin

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