Singita

Pressemitteilungen

26. September 2018


Aus dem Safari Park in San Diego in die Wildnis der Serengeti
Singita Grumeti Funds Auswilderung eines ostafrikanischen Spitzmaulnashorns in Tansania

Der Singita Grumeti Fund gibt die erfolgreiche Auswilderung eines ostafrikanischen Spitzmaulnashorns in der westlichen Serengeti bekannt. Nach einer Reise von über 68 Stunden, die durch fünf Länder führte und drei Flüge und zwei Lastwagentransporte beinhaltete, erreichte der acht Jahre alte Nashornbulle Eric aus dem Safari Park Zoo in San Diego seine neue Heimat im Singita Grumeti Reservat in Tansania. Die durch den Singita Grumeti Fund organisierte und durchgeführte Aktion schließt damit die erste Phase des „Black Rhino Expansion Projects“ ab, welches sich zum Ziel gesetzt hat, die Population der stark bedrohten ostafrikanischen Spitzmaulnashörner wieder zu vergrößern und die Tierart so vor dem Aussterben zu bewahren.

Der 1.157 Kilogramm schwere ostafrikanische Spitzmaulnashornbulle ist eine Schenkung des Safari Park Zoos in San Diego, in dem er geboren und aufgewachsen ist, an die Republik Tansania. Nach monatelanger Planung wurde er mit Hilfe von drei Flügen und zwei Lastwagentransporten von Los Angeles über Belgien, Doha und Uganda in 68 Stunden nach Tansania gebracht. In der Nashornschutzzone der über 140.000 Hektar großen Singita Grumeti Konzession wird Eric nun über die nächsten Monate mit Hilfe eines Spezialisten eingewöhnt. Neben einem neuen Zuhause findet er hier auch eine weibliche Artgenossin und wird vom  Singita Grumeti Fund in Kooperation mit der Tanzanian Wildlife Management Authority geschützt und überwacht. Genetisch in den Nashornbeständen amerikanischer Zoos überrepräsentiert, kommt ihm ab sofort in Tansania eine bedeutende Rolle in der Erhaltung seiner Tierart und deren Wiederbesiedelung des empfindlichen Ökosystems der Serengeti zu.

Aufgrund des lukrativen Marktes illegaler Tierprodukte leidet Tansania seit Jahren unter massiver Wilderei, die den Nashornbestand dezimiert hat. Nur mehr 750 Exemplare der Tierart leben noch in ganz Ostafrika, womit das ostafrikanische Spitzmaulnashorn auf der roten Liste der gefährdeten Arten als stark bedroht eingestuft wird. Als der Singita Grumeti Fund das Land übernahm, gab es durch die früher hier existierenden Jagdgebiete praktisch keine Tiere mehr - 15 Jahre später gilt Singita Grumeti heute als eine der größten Erfolgsgeschichten im Naturschutz und es konnten große Fortschritte bei der Eindämmung der Wilderei erzielt werden: Die Elefantenpopulation hat sich beispielsweise seit 2003 vervierfacht und es gibt heute zehnmal so viele Büffel.

Der Singita Grumeti Fund arbeitet in Kooperation mit dem Ministerium für Natural Resources und der Tourismus Wildlife Division, der Tanzanian Wildlife Management Authority, den Tansanischen Nationalparks und dem Tansanischen Wildlife Research Institute an der erfolgreichen Umsetzung und Überwachung des mehrphasigen „Black Rhino Expansion Projects“  zur Vergrößerung der Population und zum Schutz der stark bedrohten ostafrikanischen Spitzmaulnashörner. „Ziel des Projekts ist es, bis Mitte 2019 durch die Auswilderung der Nashörner eine starke, fortpflanzungsfähige Spitzmaulnashorn-Population in ihren natürlichen Habitaten innerhalb der Schutzzone aufzubauen, sodass diese sich im Laufe der Zeit ausbreiten. Dadurch sollen Wanderbewegungen zwischen einzelnen, separierten Nashornkolonien im erweiterten Ökosystem der Serengeti angestoßen und die Neubesiedelung unbewohnter Territorien ermöglicht werden“, so Stephen Cunliffe, Executive Director des Singita Grumeti Funds.

Über den Singita Grumeti Fund:
Der Singita Grumeti Fund ist eine Non-Profit-Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, sowohl Tierschutzprojekte im westlichen Korridor des Serengeti-Ökosystems in Tansania zu initiieren als auch Entwicklungsarbeit in den umliegenden Gemeinden zu leisten. Seine Vision ist eine Welt, in der Menschen und Tiere nachhaltig zusammenleben.

Über San Diego Zoo Global:
Der San Diego Zoo Global hat es sich zur Aufgabe gemacht, nahezu ausgestorbene Tier- und Pflanzenarten wieder zu rehabilitieren. Die Natur- und Artenschutzmaßnahmen erstrecken sich dabei über den San Diego Zoo, den San Diego Safari Park und das San Diego Zoo Forschungsinstitut für Naturschutz bis hin zu internationalen Feldeinsätzen auf sechs Kontinenten. Dieser Einsatz für den Artenschutz wird einerseits durch die San Diego Zoo Global Wildlife Conservancy ermöglicht, welche Spenden für Schutzprojekte sammelt, und zum anderen durch die San Diego Zoo Global Foundation finanziert. Zudem macht der San Diego Zoo Global  seine Arbeit auch der jüngeren Generation durch das San Diego Zoo Kids Netzwerk zugänglich, das im Internet und landesweit in Kinderkrankenhäusern agiert.

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Pressekontakt:
Petra Munziyan

Emil-Geis-Strasse 1
81379 München
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fax +49 89 7240292-19

 

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