Tourismus Oberbayern München

Pressemitteilungen

07. Oktober 2015


Die ‚staade Zeit‘ und ihre schönsten Schauplätze
Winterliche Entdeckungen in Oberbayern

So manch einer ist gar nicht begeistert, wenn die Temperaturen sinken, die Tage kürzer werden und der Herbst sich mit den letzten warmen Sonnenstrahlen verabschiedet. Glücklicherweise gibt es Urlaubsregionen, die in dieser Zeit selbst den größten Wintermuffel hinter dem sprichwörtlichen Ofen hervorlocken: So wärmt Oberbayern mit stimmungsvollen Christkindlmärkten und wild-romantischen Schneeschuhtouren das Herz seiner Besucher. Wer es mystisch mag, begibt sich auf eine Fackelwanderung in die Partnachklamm und Freunde traditionsreicher Sportarten üben sich im gepflegten Eisstockschießen - ob mit Blick auf den zugefrorenen Spitzingsee oder das erhabene Nymphenburger Schloss, bleibt jedem Urlauber selbst überlassen.

Oberbayerischer Traditionssport: Das Eisstockschießen
Das traditionelle Eisstockschießen ist in den letzten Jahren zum wahren Wintertrend avanciert. Besucher finden beispielsweise auf dem Schliersee und dem Spitzingsee sowie auf der Grünen Lagune von Ampfing, Bayerns größtem Natur- und Erlebnisbad, Möglichkeiten, dem geselligen Vergnügen nachzugehen. Sogar mitten in München lässt sich vor der beeindruckenden Kulisse des Schloss Nymphenburgs der winterliche „Nationalsport" der Oberbayern betreiben: Sobald der Nymphenburger Schlosskanal zugefroren ist, tummelt sich hier Groß und Klein, um eine Partie Eisstockschießen auszutragen. Auch fürs Schlittschuhlaufen und Eishockeyspielen sind der Kanal und das Schlossrondell bestens geeignet. Die Ausrüstung kann vor Ort geliehen werden. 

Mystisch und beeindruckend: Eine Fackelwanderung durch die Partnachklamm
Eine Wanderung durch die Partnachklamm ist sommers wie winters ein unvergessliches Erlebnis, denn die 800 Meter lange Schlucht zählt mit ihren engen Wänden, die bis zu 80 Meter emporragen, zu den eindrucksvollsten der bayerischen Alpen. Besonders geheimnisvoll wird ein Besuch aber im Winter, wenn Gäste bei einer geführten abendlichen Fackelwanderung durch die Kulisse aus bizarr anmutenden Eisvorhängen schreiten und sich das Licht des Feuers auf den steilen, von Eis überzogenen Feldmauern der Schlucht bricht. Tickets für die Fackelwanderungen können für 4 Euro bzw. 2,50 Euro für Kinder bis 17 Jahre vor Ort gekauft werden.

Auf leisen Sohlen durch die schneeweiße Stille
Oberbayern bietet zahlreiche Möglichkeiten für sanften Wintersport. So laden verschiedenste Schneeschuh- und Winterwander-Routen zu Touren durch die weichgezeichnete Landschaft ein. Einen Blick auf das bayerische Oberland im weißen Kleid bieten beispielsweise die Winter- und Höhenwanderwege rund um den Blomberg bei Bad Tölz. Ein besonderes Wandererlebnis erwartet Besucher auf dem Gipfelplateau des Blombergs mit dem Kunstwanderweg „sinneswandel", der mit 17 Skulpturen, Plastiken und Landart-Objekten das Verständnis für die Natur fördern soll. Winterliche Naturschönheiten stehen auch auf der märchenhaften Winterwanderung Zauberwald - Hintersee im Berchtesgadener Land im Mittelpunkt. Sie startet und endet im Bergsteigerdorf Ramsau und vereint gleich drei stimmungsvolle und besonders sehenswerte Schauplätze der „staaden Zeit" in sich: Gleich zu Beginn wird die weltberühmte Pfarrkirche St. Sebastian passiert, weiter führt der Weg dann durch den tief verschneiten Zauberwald und schließlich zum wildromantischen Hintersee.

Winterliches Brauchtum an der Amper: Das Luzienhäuschenschwimmen
Nicht nur für Kinder ein besonderes Erlebnis: Der Brauch des Luzienhäuschenschwimmens geht auf das 18. Jahrhundert zurück, als die Kinder in Fürstenfeldbruck angesichts eines Hochwassers am Festtag der heiligen Luzia mit Kerzen beleuchtete Nachbildungen der Brucker Häuser auf die Amper setzten. Das Hochwasser ging zurück und zum Dank wurde das Ritual Jahr für Jahr wiederholt. Auch heute noch kommen die Kinder der Stadt jährlich am 13. Dezember um 18 Uhr zusammen, um ihre bunten und hell erleuchteten Bauten feierlich zu Wasser zu lassen. Zuvor werden die kreativen Werke in einem ökumenischen Gottesdienst gesegnet. 

Romantisch, echt, sehenswert: Oberbayerns besondere Christkindlmärkte
Dampfender Glühwein, der Duft von gebrannten Mandeln und bunte Lichter an verschneiten Ständen - in vielen oberbayerischen Orten bestimmen kleine, gemütliche Christkindlmärkte ab Anfang Dezember das Bild. Ein Geheimtipp ist Wasmeiers Weihnachtsmarktl, vom 11. bis 13. Dezember im altbayerischen Dorf des Markus Wasmeier Freilichtmuseums am Schliersee. Zwischen festlich beleuchteten Bauernhöfen zeigen Stoffdrucker, Weber und Glasbläser ihr Handwerk, während die kleinen Besucher sich auf ein buntes Programm mit Weihnachtsbäckerei, Bastelstube und wolligen Alpakas freuen dürfen. Der ganze Zauber der winterlichen Seenwelt offenbart sich derweil beim Christkindlmarkt-Hopping auf dem Tegernsee: Per Pendelschiff geht es von einem traditionellen Adventsmarkt zum nächsten - ein außergewöhnliches Erlebnis mit stimmungsvollen Ansichten der weihnachtlich erleuchteten Seegemeinden. Wer mit Weihnachten mystische Waldromantik, fleißige Wichtel und Holzhütten im Fackelschein verbindet, sollte sich die Halsbacher Waldweihnacht nicht entgehen lassen. Vom 27. November bis 23. Dezember eröffnet sich rund um die Waldbühne eine eigene kleine Welt, in der es liebesvolles Handwerk, regionale Köstlichkeiten, Kunst und Musik im Kerzenschein zu entdecken gibt.

Hintergrund TOM e.V.
Authentisch und warmherzig, aber auch heimatverbunden und stolz sind die Oberbayern seit jeher. Ihre Gäste begrüßt die Tourismusregion mit urbayerischer Gemütlichkeit, herzhaften Schmankerln, einer einzigartig schönen wie abwechslungsreichen Landschaft und mit München, der gemütlichen Weltstadt. Nicht umsonst gilt Oberbayern deshalb im bundesweiten Vergleich als eine der Top-Urlaubsdestinationen und zählt mehr als 35 Millionen Übernachtungen jährlich. Als Regionalverband vertritt der TOM e.V. die Interessen des oberbayerischen Tourismus.

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Pressekontakt:
Tamara Schwarz

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