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Pressemitteilungen

28. März 2019


Ökotourismus als Mittel zur Förderung von Natur- und Artenschutz
Führende Ökotourismus-Anbieter gründen gemeinsam die Lionscape Coalition

In Zusammenarbeit mit dem Lion Recovery Fund haben Afrikas führende Ökotourismus-Anbieter – &Beyond, Conservation Travel Foundation by Ultimate Safaris, Singita und Wilderness Safaris – die „Lionscape Coalition“ als innovative Initiative ins Leben gerufen, bei der vier Wettbewerber sich gemeinsam für den Schutz der Löwen und der Natur in Afrika einsetzen.

Afrikas Löwenpopulation hat sich in den letzten 25 Jahren halbiert. Gemäß den Kriterien des IUCN gilt die Spezies heute offiziell als „gefährdet“, die westafrikanische Unterart sogar als „vom Aussterben bedroht“. Der Verlust und die Zerstückelung von Lebensräumen, illegaler Wildhandel, Wilderei und der Konflikt Mensch-Löwe tragen in ganz Afrika zur zunehmenden Bedrohung der Löwen bei. Die gute Nachricht: Löwen gelten als sehr robuste Spezies; eine Kehrtwende ist also noch möglich – vorausgesetzt diese Kernthemen werden in Angriff genommen.

Löwen, so genannte „Spitzenprädatoren“, sind in der Wissenschaft als „Schirmspezies“ bekannt: Vermehrt sich eine Löwenpopulation, so bedeutet dies, dass das gesamte Ökosystem in ihrem Umfeld gut funktioniert. „Wilde Löwen zu schützen ist gleichbedeutend mit dem Schutz der afrikanischen Wildnis“, erklärt Paul Thomson vom Wildlife Conservation Network, das den Lion Recovery Fund (LRF) managt. „Mit der einzigartigen Fähigkeit, Urlauber über die Bedrohungen dieser prächtigen Katzen – und den Lebensraum, den sie zum Überleben brauchen – aufzuklären und sie zu motivieren, kann die afrikanische Ökotourismusbranche entscheidend dazu beizutragen, die Population wieder aufleben zu lassen. Wir freuen uns daher sehr über den Start dieses tollen neuen Gemeinschaftsprojekts.“

„Der Gedanke der Lionscape-Coalition-Gründungspartner, nicht nur an den eigenen Geschäftserfolg zu denken und an einem Strang zu ziehen, sendet eine starke Botschaft: Naturschutz ist Bestandteil des Geschäfts. &Beyond, Conservation Travel Foundation by Ultimate Safaris, Singita und Wilderness Safaris verfügen gebündelt über mehr als 100 Jahre an Erfahrung in Sachen erfolgreicher Naturschutz und Community-Arbeit und das in zehn afrikanischen Ländern“, so Thomson weiter.

Jedes Mitglied der Lionscape Coalition untermauert sein Engagement mit einer jährlichen philanthropischen Investition in den LRF. Die Hälfte des jeweiligen Betrags geht an Projekte in Ländern, in denen das Mitglied tätig ist, die Verwendung der anderen Hälfte unterliegt dem Ermessen des LRF-Zuteilungsausschusses. Auf diese Weise leisten die Ökotourismusunternehmen einen direkten Beitrag zum Schutz der Löwen über die Grenzen der Länder hinaus, in denen sie selbst geschäftlich aktiv sind.

Das erklärte Ziel des LRF ist die Verdoppelung der Anzahl wilder Löwen bis 2050. Indem Gäste vor, während und im Anschluss an ihre Safari in das Thema mit einbezogen werden und über die Hürden und Chancen im Bereich des Löwenschutzes informiert werden, wollen die Mitglieder der Lionscape Coalition zusätzliche Mittel zur Unterstützung der Vision des LRF generieren, wobei 100 Prozent aller Spenden direkt an Projekte vor Ort fließen.

Strategisch konzentriert sich diese gezielte Initiative auf drei wesentliche Aspekte: Die Ausweitung des Artenschutzes durch weitere Ausdehnung und gesteigerte Effektivität des Managements von Löwenhabitaten in ganz Afrika; die Schaffung eines öffentlichen, politischen und philanthropischen Willens zur Schaffung einer gemeinsamen Intention bei Regierungen, gemeinnützigen Organisationen, Wohltätern und der Öffentlichkeit; sowie der effektive Einsatz und das Aufstocken der  finanziellen Mittel für den Schutz von Löwen und den Erhalt ihres Lebensraums.

Der Ökotourismus in Afrika ist untrennbar mit dem Wohl seiner berühmten Wildtiere und seiner faszinierenden Landschaften verknüpft. Ein Verschwinden der bei Safarigästen so beliebten Löwen hätte nicht nur verheerende ökologische Auswirkungen, sondern würde auch viele Arbeitsplätze im Tourismus gefährden und damit die zahlreichen Volkswirtschaften, in denen die Branche eine wichtige Rolle spielt.

Die Zukunft der einzigartigen Wildnis und Tierwelt Afrikas und seiner Tourismusindustrie sind untrennbar mit der Zukunft des afrikanischen Löwen verbunden. Die Lionscape Coalition teilt die gewagte Vision des LRF, wonach sich die Zahl wilder Löwen in Afrika verdoppeln soll.

Über die Lionscape Coalition:
Die Lionscape Coalition ist eine gemeinsame Initiative der Ökotourismusbranche und des Lion Recovery Fund. Sie ermöglicht es, den wichtigsten afrikanischen Veranstaltern eine führende Rolle bei der Wiederherstellung der Löwenpopulation und der dazugehörigen Lebensräume zu übernehmen. Die Gründungsmitglieder der Lionscape Coalition – &Beyond, Conservation Travel Foundation by Ultimate Safaris, Singita und Wilderness Safaris – haben über den Lion Recovery Fund Mittel zur Finanzierung von Löwenschutzprogrammen beigesteuert. Außerdem wollen sie das Bewusstsein ihrer Gäste für das Thema schärfen – vor, während und nach deren Aufenthalt. lionrecoveryfund.org/lionscape-coalition

Über den Lion Recovery Fund:
Der Lion Recovery Fund (LRF) wurde vom Wildlife Conservation Network in Zusammenarbeit mit der Leonardo DiCaprio Foundation eingerichtet, um die Zahl der in Afrika lebenden Löwen zu verdoppeln und die in den letzten 25 Jahren stark geschrumpfte Population wiederzubeleben. Auf diese Weise will der LRF auch die Naturlandschaften mit all ihren, für die lokale Bevölkerung sowie für die Tierwelt wichtigen, Bestandteilen wiederherstellen. 100 Prozent der Spendeneinnahmen des LRF gehen direkt an Löwenschutzprojekte. Es werden damit die besten Initiativen zur Rettung der Löwen sowie länderübergreifende Projekte finanziert. lionrecoveryfund.org

Über das Wildlife Conservation Network:
Das Wildlife Conservation Network (WCN) zeichnet sich durch seinen ganz besonderen Ansatz zur Rettung bedrohter Arten aus: Es sucht und unterstützt Projekte, die bedrohte Arten schützen und zum Zusammenleben von Wildtieren und Mensch beitragen. Über sein Netzwerk investiert das WCN in eine handverlesene Gruppe effektiv arbeitender Naturschützer, indem es Mittel für deren Schutzprogramme und die benötigten Instrumente und Dienstleistungen bereitstellt. Durch seinen Krisen- und Wiederherstellungsfonds unterstützt das WCN zudem die besten Initiativen zum Erhalt akut vom Aussterben bedrohter Arten und damit eine Vielzahl an Projekten, die gefährdete Arten und deren Lebensraum berücksichtigen. wildnet.org

Über Singita:
Singita hat sich seit nunmehr zwei Jahrzehnten dem Schutz der afrikanischen Wildnis verschrieben. Mit zwölf preisgekrönten Lodges und Camps in Südafrika, Tansania und Simbabwe ermöglicht Singita Menschen aus aller Welt ein einzigartiges Safari-Erlebnis und ist so in der Lage, den Schutz und die Erhaltung von mehr als 400.000 Hektar Land zu einem Großteil selbst zu finanzieren. Singitas Bemühungen, die partnerschaftlich mit Non-Profit-Fonds und -Stiftungen durchgeführt werden, die in jeder Region strategische Schutzprojekte verwirklichen, schließen nicht nur die vorhandenen Wildtierpopulationen ein, sondern auch Programme zur nachhaltigen Entwicklung der lokalen Gemeinden rund um die vier Schutzgebiete.
Was Singita im Wettbewerb hervorhebt, sind die schiere Größe und wilde Schönheit der Reservate, die streng limitierten Gästezahlen, die gleichbleibend hohe Qualität der Wildbeobachtungen – von den legendären Big 5 über die faszinierende Vogelwelt bis hin zu den kleinsten und überraschendsten Geheimnissen der unterschiedlichen Ökosysteme – sowie die außergewöhnliche Kreativität und Sorgfalt, mit der die Mitarbeiter sich um das Wohl der Gäste kümmern. Mit ihrem Aufenthalt leisten die Gäste nicht nur einen echten, wertvollen Beitrag zum Erhalt des ursprünglichen afrikanischen Erbes für kommende Generationen; nicht wenige beschreiben das Singita-Erlebnis als „lifechanging“ – eine Zeit, die den eigenen Blick auf die Welt nachhaltig verändert. www.singita.com

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Pressekontakt:
Petra Munziyan

Emil-Geis-Strasse 1
81379 München
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