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02. Oktober 2015


Ausflug ins Weltall
Das Kameha Grand Zürich öffnet die Türen der Space Suite von Michael Najjar

Michael Najjar hat einen Plan: Er möchte der erste zeitgenössische Künstler sein, der ins All fliegt. Doch bevor dieser Traum Wirklichkeit werden kann, hat der in Berlin lebende deutsche Künstler eines seiner außergewöhnlichsten Werke geschaffen: Die Space Suite im Kameha Grand Zürich. Diese Suite ist eine echte Erfahrung aus einer anderen Welt. Ein Bett, das schwerelos erscheint, ein Dampfbad mit künstlerischen Blicken ins All - und Bilder aus dem Universum am Boden, an der Decke und den Wänden der Suite.

Das moderne Grand Hotel geht mit dieser Suite abermals einen Weg, den nie zuvor ein Hotel beschritten hat, denn die Space Suite geht weit über das hinaus, was ein Geschäftsmann oder ein Tourist in einem Hotelzimmer braucht. Vielmehr bietet sie einen Einblick in das Leben im All - und das gleich auf mehreren Ebenen. Ein Erlebnis für die Sinne - das ist nicht nur die unglaubliche Space Suite, sondern auch der Rest des Hotels, das im März dieses Jahres im Glattpark eröffnet hat. Ein Ort, an dem die Realität die Fantasie nicht ausschließt, sondern beide zusammen funktionieren. Ein Ort voller Innovationen und einer, an dem die Gedanken schweifen können.

Michael Najjar
Die Gestaltung der Space Suite kommt nicht von ungefähr: Michael Najjar ist ein international renommierter Fotokünstler. Seine Arbeiten werden seit vielen Jahren weltweit in Museen, Galerien und auf Biennalen ausgestellt. Er arbeitet mit den Medien Fotografie und Video. Für seine Projekte geht er an Grenzen. Und manchmal ein bisschen darüber hinaus. Sein Traum und größtes Lebensprojekt: In den Weltraum fliegen. Najjar gehört zur Gruppe der „Pioneer Astronauts" von Richard Bransons Unternehmen Virgin Galactic. Das erste Training hat er schon hinter sich - dazu gehören Flüge in die Stratosphäre, simulierte Weltraumspaziergänge, Zentrifugen- und Schwerelosigkeitstraining. Seit 2011 beschäftigt ihn der Weltraum in seinen Arbeiten - die Space Suite im Kameha Grand Zürich ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür.

Die Space Suite
Ein einzigartiger Auftrag für einen einzigartigen Künstler - und ein unvergleichliches Hotel. Carsten K. Rath hat Najjar die exklusive Aufgabe übertragen, eine Raumstation für die Gäste zu schaffen. Die „Besatzungsmitglieder" sollen komplett eintauchen in das Leben im All, in die Atmosphäre einer Raumstation - und das mit allen Sinnen. Das Motiv des Universums zeigt sich in den Teppichen und folgt dem Gast bis ins Bad. Eigens ausgewählte Literatur, Filme und Audiobücher über Reisen in den Weltraum zieren die Regale. Und: Die persönliche Note Najjars spiegelt sich wider in den drei Originalkunstwerken aus seinem neuesten Projekt „outer space".

Das Interieur
Schon beim Eintritt in die Suite wird klar, dass der Gast eine andere Welt betritt. Eine automatisierte weibliche Stimme, inspiriert von John Carpenters Science-Fiction-Film „Dark Star", begrüßt das „Besatzungsmitglied" in acht verschiedenen Variationen, bestätigt das Login in den Raum und erläutert, wie die Technik in der Suite funktioniert. Der Gast ist bereits völlig in der fremden Welt angekommen -auch dank eines Teppichs, der aus hochauflösenden Bildern des Weltraumteleskops Hubble geknüpft wurde und ein neues, fiktives Universum zeigt. Doch Najjar wäre nicht Najjar, hätte er nicht auch in der Space Suite seine künstlerischen Freiheiten spielen lassen. In diesem Fall hat er die Farben umgekehrt: Der Raum ist weiß, die Sterne schwarz. Die Spotlights im Raum sehen aus wie kleine Raketentriebwerke - und der Gast kann seinen Kleinkram auf einem echten Raumhandschuh ablegen.

Das Schlafzimmer, Najjar nennt es „Schlafmodul", ist mit einer halbtransparenten Folie bedeckt, durch die Licht kommt, die aber keine Blicke vom Äußeren in den intimsten Raum der Suite zulässt. Darauf erscheint der Text des weltberühmten HAL-9000-Computers aus Stanley Kubricks Film „2001: A Space Odyssey". Das Bett scheint im Raum zu schweben - das schwarze Rechteck der Matratze soll den Monolithen aus demselben Film widerspiegeln. Crew-Mitglieder können sich, losgelöst von Raum und Zeit, entspannen - mit einem iPod, der gut gefüllt ist mit Audio-Büchern in deutsch und englisch, alle zum Thema Weltraum. Auch im Bücherregal finden sich Werke, die Najjar höchstselbst ausgesucht hat: Sachbücher und Science Fiction über Reisen ins All, Technologie und Abenteuer - dazu seine eigene jüngste Publikation „outer space". Über das Apple TV sind mehr als 20 Filme zum Thema verfügbar, Klassiker ebenso wie unbekannte Filme.
„Der Wechsel zwischen Fiktion und Realität ist ein wesentliches Merkmal der Marke Kameha", sagt Rath. „Die Space Suite verkörpert genau diese Fähigkeit des Kameha Grand Zürich, die Linien zwischen beidem zu verwischen und dabei eine Design-Destination von Weltrang zu schaffen."
Im „Wohnmodul" stehen auf vier Acryl-Plattformen Modelle von historischen Raketen und Raumschiffen: Die berühmte V2, entwickelt von Wernher von Braun, die russische Sojus, ein amerikanisches Space Shuttle - und schließlich das futuristische „SpaceShipTwo" von Virgin Galactic, mit dem Najjar ins All starten will.
Auch das Bad und die Ankleide sind ganz im galaktischen Stil der Suite gehalten: Wer in der Badewanne liegt, sieht die angestrahlte Oberfläche des Saturnmondes Encleadus, unter dessen eisiger Oberfläche Wissenschaftler einen riesigen Ozean vermuten. Das kleine Fenster des Dampfbades gibt den Blick auf die Erde frei - wie sie Astronauten aus ihrem Raumschiff sehen. In der Ankleide zeigen vier kleine, quadratische Bilder den berühmten Lunar Rover - und Astronauten der Apollo 15, 16 und 17 bei ihren Fahrten über die Mondoberfläche.
„Galaxy Get Away" heißt das Package zum Kennenlernen der Space Suite buchbar ab ca. 1.765 EUR pro Nacht für zwei Personen inklusive Frühstück, Weltraum-Begrüßungspaket, wahlweise eineinhalb Stunden Bodyflying mit Adrenalinpower oder eine Stunde A320-Flugsimulator-Training sowie Michael Najjars Buch über die Zukunft der Menschheit im All, signiert vom Autor selbst und der exklusive Besuch des Studios von Michael Najjar in Berlin mit persönlichem Kennenlernen des Künstlers und einem Design-Präsent als Souvenir.

Kunstwerke von Michael Najjar in der Space Suite
liquid gravity (2013)
liquid gravity erforscht die Zusammenhänge zwischen Raum, Schwerkraft und menschlichem Körper. Ein Kosmonaut schwebt frei über dem Boden von etwas, das wie ein Industriebau wirkt. Der Blick durch eine Luke auf die Erdkugel verschiebt die Perspektive des Betrachters und stellt die Beziehung zwischen wirklicher Welt und erschaffener Realität in Frage. Die Arbeit bezieht sich auf ein Kosmonautentraining, das Michael Najjar im Dezember 2012 im Juri-Gagarin-Kosmonautentrainingszentrum in Star City in Russland absolvierte. Das Prinzip, Schwerelosigkeit in einem riesigen Wasserbecken zu simulieren, ist als „neutraler Auftrieb" bekannt und wurde von Buzz Aldrin im Rahmen des Gemini-Projektes entwickelt. Seit damals ist das Hydrolab ein aktiver Bestandteil bei der Ausbildung aller Kosmonauten und Astronauten.

space voyagers (2015)
space voyagers zeichnet ein Porträt der Raumfahrer-Crew TMA-14M, die die Erde am 25. September 2014 in einer Sojus-Rakete verlassen hat. Nach einem Jahr intensiven Trainings und Vorbereitung zeigt das Werk die unvergleichlichen Emotionen, die die Kosmonauten und Astronauten am Tag des Starts fühlen. Es ist eine unvergleichliche Erfahrung für einen Menschen, sich nach einer offiziellen Zeremonie für sechs Monate von der Erde zu verabschieden und in einem Raumschiff zu leben - und genau diesen Moment soll das Kunstwerk einfangen.

orbital cascade_57-46 (2013)
orbital cascade_57-46 visualisiert die Anzahl defekter Objekte in der Erdumlaufbahn von 1957 bis 2046. Das schließt abgestoßene Raketenstufen, alte Satelliten und zerfallene, erodierte oder kollidierte Einzelteile mit ein. Zurzeit befinden sich ungefähr 600.000 Objekte, die größer als einen Zentimeter sind, im Weltraum, umkreisen die Erde mit einer Geschwindigkeit von rund 28.000 km/h und stellen eine ernstzunehmende Gefahr für Satelliten, Raumstationen und die bemannte Raumfahrt dar. Jedes Kügelchen repräsentiert ein reales Objekt, das im Orbit kreist, angefangen beim allerersten Objekt im All, dem Satelliten Sputnik 1, gestartet im Jahr 1957. 2013 markiert den Beginn eines simulierten zukünftigen Worst-Case-Szenarios, das zwei realistische Kollisionen annimmt, die die Menge des Raumschrotts drastisch vergrößern würde. Diese Kollisionen werden in der Luftfahrt als „Kaskadeneffekt" bezeichnet. Die Visualisierung wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Luft- und Raumfahrtsysteme/TU Braunschweig realisiert.

Kameha Grand Zürich
Auf der Hotelwebseite www.lieblingsplatz.com erhält man Einblicke in das aussergewöhnliche Gesamtkonzept des Kameha Grand Zürich, dessen Lifestyle-Atmosphäre und Herzlichkeit den Gast in den Mittelpunkt allen Handelns stellt. Dank seiner einzigartigen Verschmelzung von technischen Innovationen und herzlichem Service stellt das Kameha eine attraktive Ergänzung in der Zürcher Hotelszene dar. Nur drei Monate nach der Eröffnung wurde es bereits vom renommierten Hotelrating der Sonntagszeitung unter den Top 10 der besten Stadthotels der Schweiz positioniert. Carsten K. Rath, Gründer und CEO der Kameha Hotels & Resorts wurde darüber hinaus als „Newcomer des Jahres" ausgezeichnet. Das Hotel befindet sich nur rund sechs Minuten vom Flughafen sowie acht Minuten vom Zürcher Hauptbahnhof bzw. Stadtzentrum entfernt - beste Voraussetzung für Geschäftsreisende. Der unweit vom Hotel gelegene Badesee mit 550 Metern Länge, 41 Metern Breite und drei Metern Tiefe ist der wohl größte Pool eines Schweizer Hotels. Eingebettet ist er in das 128.000 Quadratmeter große Naherholungsgebiet mit weitläufigen Wiesen und Wäldern. Vielfältige Freizeitangebote wie Ping-Pong-Tische, ein Beach-Volleyball-Feld, Basketball-Court, Fußballplatz, Grillstellen, ein Bike-Park sowie eine eigene Karte mit Jogging-Routen lassen keine Wünsche für Frischluftsuchende offen. Weitere Informationen und Bildmaterial unter www.lieblingsplatz.com. News rund um das Kameha Grand Zürich gibt es zudem auf www.facebook.com/kamehahotelsresorts.

Über die Lifestyle Hospitality & Entertainment Group AG (LH&E Group)
Die LH&E Group ist eine Betriebs- und Management-Gesellschaft der Kameha Hotels & Resorts. Kameha betreibt und managt internationale Lifestyle-Hotels, Luxus-Resorts, private Design-Residenzen sowie erstklassige Event-Gastronomie. Gründer und CEO ist Carsten K. Rath, Präsident des Verwaltungsrates ist Peter Mettler. Das erste Hotel der LH&E Group, das Kameha Grand Bonn, wurde mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, wie beispielsweise als „Bestes Hotel des Jahres weltweit" (Diners Club Magazin Award), „Hotel des Jahres" (Busche Verlagsgesellschaft), „Bestes Event Hotel des Jahres" (Location Award), „Deutschlands Trendhotel Nr.1" (TripAdvisor) und als „Arbeitgeber des Jahres 2011/2012". Nach der erfolgreichen Positionierung der Kameha Suite in Frankfurt am Main, ausgezeichnet mit dem Location Award 2012 als „Beste Historische Event-Location in Deutschland" sowie des Kameha Grand Bonn, lanciert die LH&E Group nun weitere Projekte wie das Kameha Grand Zürich.

Autograph Collection
Der Name „Autograph Collection" steht für eine kontinuierlich expandierende Gruppierung unabhängiger Hotels in besonderen Destinationen, ausgewählt aufgrund ihres ausgeprägten Charakters und ihrer bemerkenswerten Besonderheiten. Ob nah oder fern, von markant bis historisch - die Häuser der Marke gelten als einzigartig und außergewöhnlich. www.autographhotels.com
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Tumblr: http://autographcollectionhotels.tumblr.com/
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Pressekontakt Kameha Grand Zürich:
Anna Kristina Nücken
Director of Communications
Dufaux-Strasse 1, 8152 Glattpark/Zürich
Tel. +41 (0) 44 525 58 12, Fax +41 (0) 44 542 40 47
E-Mail: anna.nuecken@kameha.com
www.kameha.com

Pressekontakt Marriott International:
Hannah Cadwallader - Director of Public Relations, Europe
Tel. +44 20 7012 7359, E-Mail: hannah.cadwallader@marriott.com
Olivia Donnan - Public Relations Manager, Europe
Tel. +44 20 7012 7199, E-Mail: olivia.donnan@marriott.com
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